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Crawinkel

Crawinkel mit Friedrichsanfang, Wölfis, Gossel.

Pfarrer Lars Reinhardt und Pastorin Sandra Reinhardt
K.-Marx-Straße 12
99330 Crawinkel
Tel.: 03624/314929
Fax: 03624/317684
crawinkel@suptur.de

Die Marienkirche in CrawinkelKirche von Crawinkel

Die ältesten Teile der Kirche am Crawinkler Markt, darunter der Turm mit seinem gotischen Gewölbe und der Inschrift in der Sakristei, datieren ins Jahr 1421. 1613/14 entstand aus dieser Marienkapelle eine Kirche, die jedoch mitsamt Turm, Pfarr- und Schulhaus sowie 113 Wohngebäuden und 116 Scheunen bei einer verheerenden Feuersbrunst am 4. Mai 1624 abbrannte. Der in der Folgezeit wiedererrichtete Kirchenbau wurde unter Einbeziehung des vorhandenen Mauerwerks und Turmes ab 1754 unter Herzog Friedrich III. von Sachsen-Gotha-Altenburg verändert. Seine barocke Innengestaltung mit den charakteristischen dreigeschossigen Emporen erhielt die Marienkirche 1758, den Taufstein 1781.

Die in den 1980er Jahren stark einsturzgefährdete Kirche, in deren Innerem der Hausschwamm sein Vernichtungswerk begann, wurde ab 1988 nicht zuletzt durch die Hilfe der Gemeindeglieder wieder aufgebaut und 1991 eingeweiht. Erst im September 2001 konnte der Arnstädter Kirchenmusikdirektor Gottfried Preller die aus der Klosterkirche von Bad Klosterlausnitz stammende Poppe-Orgel von 1866 in Dienst nehmen, deren Erwerb durch einen tatkräftigen Verein mit der Unterstützung der Crawinkler Einwohnerschaft möglich wurde.

St. Crucis, Wölfis

1735 wurde mit dem Neubau der Kirche nach einem großen Brand begonnen, deren Einweihung nach über einem Jahr Bauzeit am 16. Oktober 1736 stattfand. Der weithin sichtbare Rechteckbau besitzt drei Emporen. Die Orgel schuf der Ohrdrufer Orgelbauer Georg Franz Ratzmann 1819.

Orgel von Wölfis

Marienkirche, GosselKirche von Gossel

Früher soll in Gossel ein Kloster gestanden haben. Diese Tradition ist heute in der Marienkirche lebendig, die auf ein frühmittelalterliches Gebäude zurückreicht, das im Jahre 1581 seine heutige Gestalt erhielt. Sehenswert sind hier vor allem die Emporenfelder, die 1703 mit Szenen aus der biblischen Geschichte geschmückt wurden. Im Jahre 1979 gestaltete man das Innere um und rückte den Altar aus der seitlich gelegenen Nische des Chorraumes an seinen heutigen Platz. Im Chorraum wurde stattdessen eine Taufkapelle eingerichtet.