Geschwenda
Pfarramt Geschwenda mit den Kirchgemeinden Geschwenda und Frankenhain.
Pfarrer z.A. Sebastian Pötzschke
Kirchgasse 2
98716 Geschwenda
Tel.:036205/76697
E-Mail:geschwenda@suptur.de
Nikolaikirche Geschwenda
Die prachtvolle Kirche, deren Pläne kein geringerer als der fürstlich Sachsen-weimarische Landbaumeister Gottfried Heinrich Krohne (1703-1756) vorlegte, wurde 1741 an Stelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaues errichtet.
Im Inneren sieht man eine reiche Ausstattung, beginnend von der Gruft über den Herrschaftsstand bis hin zur Ausgestaltung mit einem prachtvollen Kanzelaltar und reich verziertem Orgelprospekt. Für die Gutjahr-Orgel von 1744 entwickelte der Bach-Schüler Johann Peter Kellner (1705-1772) die Disposition, während der fürstlich-schwarzburgische Hofmaler Gottfried Wunderlich (1689-1749) mit seinem Sohn Christian Gottfried (1721-1765) für die Gestaltung der Deckengemälde des Kirchenschiffs und der Patronatsloge der von Röders verantwortlich zeichnet.
Die St.-Leonhardi-Kirche in Frankenhain
Die Kirche, die in den Jahren 1719 bis 1722 entstand und dem heiligen Leonhard, dem fränkischen Schutzpatron, gewidmet ist, ist im Inneren prächtig und reich ausgestattet. Besonders erwähnenswert sind die um 1750 entstandenen Deckenmalereien des Gothaer Hofmalers Johann Heinrich Ritter. Sie zeigen Szenen der Kreuzigung, des Osterfestes, der Himmelfahrt Christi, der Auferweckung des Lazarus und von König David mit Harfe.
Die Restaurierung der Ritterschen Deckengemälde bildete 1989/90 den vorläufigen Abschluss der von 1977 bis 1990 dauernden Restaurierung.
Den heutigen Zugang zu diesem Kirchhof bildet ein im neugotischen Stil gestaltetes Portal mit einer Kreuzblume aus Sandstein, das 1866 entstand.