Hohenkirchen
Pfarramt Hohenkirchen mit den Kirchgemeinden Herrenhof, Hohenkirchen und Petriroda.
Pfarrer Lars Reinhardt
K.-Marx-Straße 12
99330 Crawinkel
Tel.: 036253/42363
Fax: 036253/46564
E-Mail:hohenkirchen@suptur.de
St. Gangolf, Hohenkirchen
Die St. Gangolfi-Kirche Hohenkirchen entstand in den Jahren 1510/11 als Saalkirche mit eingezogenem Chor. Nach Einführung der Reformation 1532 wurde aus den Abbruchsteinen des Klosters Georgenthal 1576 bis 1579 der Kirchturm errichtet.
Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Kirche verändert. Dabei entstanden neben der barocken Turmhaube auch der barocke Kanzelaltar mit seinem reichen plastischen Dekor von 1776 und die doppelgeschossigen Emporeneinbauten.
Während die Turmhaube mitsamt Turmuhr von 1844 dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer fiel, blieb mit dem bauzeitlichen Dachstuhl über dem Kirchenschiff ein Juwel erhalten.
St. Petri, Herrenhof
Die heutige Kirche, ein neoromanischer Bau, entstand in den Jahren 1882/83. Es war der dritte Kirchenbau im Ort. In den 1970er Jahren führte starker Schwammbefall zu einer Aufgabe der vorhandenen Kirche und deren Umbau zu einem Gemeindezentrum, das am 3. Oktober 1976 eingeweiht wurde. Dessen besonderer Schmuck ist der vom Gräfenhainer Künstler Gert Weber gestaltete Fischzug des Petrus an der Altarwand.
St. Salvator, Petriroda
Der Ort wurde 1349/50 im Lehnsverzeichnis Landgraf Friedrichs III. als „Piczgenrode“ bezeichnet.Während Petriroda ehedem als Filialgemeinde zu Schwabhausen gehörte, ist es heute Teil des Kirchspiels Hohenkirchen. Der rechteckige Kirchenbau entstand im 18. Jahrhundert.
Der Innenraum atmet ganz den Geist der Erbauungszeit, wozu die doppelgeschossigen Emporen und das Spiegelgewölbe ebenso beitragen, wie der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstandene Kanzelaltar. Nach der Renovierung des Äußeren begann 1987 auch die des Innenraumes, die 1989 abgeschlossen wurde und ganz in blau/weiß und gold gehalten ist.