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Ohrdruf

Pfarramt Ohrdruf mit den Kirchgemeinden Ohrdruf und Luisenthal.
Pfarrer Martin Heinke
Kirchstraße 20
99885 Ohrdruf

Tel.: 03624/313536
Fax: 03624/313537
E-Mail: ohrdruf@suptur.de
www.ohrdruf-evangelisch.de

St. Trinitatis, Ohrdruf

In den Jahren 1709 bis 1714 entstand im Süden der Stadt Ohrdruf vor ihren Toren die St. Trinitatiskirche. Im Kern blieb das barocke Gotteshaus mit seinen zweiseitig umlaufenden, doppelgeschossigen Emporen, den seitlich des Altarraums gelegenen Herrschaftsständen und der flachen Holzdecke, deren Felder der heimische Berufsschullehrer und Kunstmaler Kohlmann 1885 mit Szenen des Alten und Neuen Testaments ausgemalt hatte, bis gegen Ende der 1920er Jahre erhalten. 1927/28 entstanden neben einer Warmluftheizung im Kirchenraum auch vier Nebenräume samt zentralem Gemeindesaal im ersten Obergeschoss hinter dem Kanzelaltar. Der damals neu gestaltete Altarraum mit seinem 1680 entstandenen, aus der St. Michaeliskirche stammenden, barocken Taufbecken erlebte angesichts der Innenrenovierung von 1980 nochmals eine Umgestaltung, als man die Kanzel in Gemeindenähe verschob und aus ihrem Fuß ein Lektorenpult herstellte.

Mit der 1992/2005 umfassenden restaurierten Orgel des Ohrdrufer Orgelbaumeisters Georg Franz Ratzmann von 1814 besitzt die Gemeinde eine Instrument, das neben dem Gottesdienst auch für die zahlreichen Konzerte in der „Bonifatius- und Bachstadt Ohrdruf“ genutzt wird.

St. Trinitatiskirche in Ohrdruf

 

Siechhofskirche, Ohrdruf

Nach den Abbrucharbeiten des 1603 errichteten Vorgängerbaues aus Fachwerk entstand ab 1779 der heutige, frühklassizistische Massivbau mit seinem Walmdach und dem charakteristischen Dachreiter. 1780 wurde die Kirche fertig gestellt, die ihren Namen den Alten, dahin siechenden und kranken Menschen verdankt, die in einem benachbarten Wohngebäude, außerhalb der Stadtmauern Obdach fanden. Das Innere ist sehr schlicht gehalten. Das Juwel sind dabei die spätgotischen Teile des 1510/20 entstandenen, ehemaligen Flügelaltars, der dem so genannten Tonndorfer Meister zugeschrieben wird und im Zentrum die „Heilige Sippe“ zeigt.

Siechhofskirche in Ohrdruf

 

 

Herzog-Alfred-Gedächtniskirche, LuisenthalKirche von Luisenthal

„Herzog-Alfred-Gedächtniskirche“- diesen Namen verdankt der neugotische Bau Herzog Alfred von Sachsen-Coburg Gotha (1844-1900), dessen Witwe den Kirchenbau mit 20.000 Mark unterstützte. 1903 wurde die Kirche fertiggestellt, nachdem ein älterer Vorgängerbau von 1718/1719 im Jahre 1900 wegen Baufälligkeit geschlossen werden mußte.