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Schönau

Pfarramt Schönau v.d. Walde mit den Kirchgemeinden Ernstroda - Cumbach und Schönau v.d. Walde - Wipperoda.
Ordinierte Gemeindepädagogin Cindy Havelberg
Bahnhofstraße 17
99894 Schönau vor dem Walde
Tel.: 036253/25147
Fax: 036253/44406
E-Mail: schoenau@suptur.de

St. Georgenkirche, Schönau vor dem WaldeKirche von Schönau

Besonders schön ist die Innenausstattung der Kirche, die 1691/92 auf älteren Grundmauern errichtete wurde und von Gottfried Wunderlich (1689-1749) ausgemalt wurde. Wunderlich schuf ein Gesamtkunstwerk, das Szenen aus dem Leben Jesu Christi (Geburt, Kreuzigung und Himmelfahrt) zeigt. Das „Fundament“ des Neuen Testaments bildet das Alte, das entlang der doppelgeschossigen, nördlich und südlich verlaufenden Emporen in 38 verschiedenen Szenen illustriert wird. Mitte des 18. Jahrhunderts entstand auch der Kanzelaltar, dessen Korb die Halbfiguren der vier Evangelisten zeigt, währen der Taufstein mit Beschlagwerkornamentik und Engelköpfen aus dem 16. (Fuß von 1569) und 17. Jahrhundert (Schale) stammt. Eine Besonderheit bildet der Mittelschrein eines ehemaligen Flügelaltars aus dem Jahr 1519 mit einer Darstellung der Marienkrönung, der noch aus der 1515 geweihten, und wohl ab 1513 errichteten Vorgängerkirche stammt.

St. Wigbert, Wipperoda

Eng mit dem Kloster Reinhardsbrunn und dessen Geschichte verbunden ist das am Fuße des Boxberges gelegene Wipperoda, das seit 1295 zum Kloster Reinhardsbrunn gehörte.
Bereits zu dieser Zeit muss eine Kirche bestanden haben, denn die ältesten Teile datieren ins 12. Jahrhundert (Dehio). Von dieser romanischen Chorturmkirche St. Wigbert stammen noch die Wände des Langhauses aus Hau- und Werkstein. Im 16. Jahrhundert wurde dann das heutige Kirchenschiff unter Einbeziehung älterer Teile errichtet, während das Innere mit Doppelempore und Spiegelgewölbe und Kanzelbau Ende der 1770er bzw. Anfang der 1780er Jahre umgebaut wurde.
Die Kirche wurde in den letzten Jahren umfassen restauriert.

Kirche von Wipperoda

St. Katharina, ErnstrodaKirche von Ernstroda

Die heutige Kirche entstand 1599 und bezieht den älteren Kirchturm mit ein, dessen Erdgeschoss kreuzgewölbt ist. 1817 erhielt die Katharinenkirche auch eine neue Orgel aus der Ratzmannschen Orgelbauwerkstatt in Ohrdruf.

Zu den jüngsten Bauarbeiten der Kirchgemeinde gehörte das Knopffest am 19. Juli 1990 anlässlich der Instandsetzung des Kirchturms und die Inbetriebnahme der funkgesteuerten Turmuhr im Folgejahr.