Waltershausen
Pfarramt Waltershausen mit den Kirchgemeinden Langenhain, Schnepfenthal und Waltershausen.
Waltershausen I
Superintendent Andreas Berger
Lutherstraße 3
99880 Waltershausen
Tel.: 03622/906456
Fax: 03622/4990036
E-Mail: sup@suptur.de
Waltershausen II
Pastorin Johanna Harder
Schulplatz 16
99880 Waltershausen
Tel.: 03622/900680
E-Mail: waltershausen2@suptur.de
Stadtkirchenamt
Tel.: 03622/902625
Fax: 03622/4990036
E-Mail:waltershausen@suptur.de
Stadtkirche „Zur Gotteshilfe“, Waltershausen
Der erste, große barocke Zentralkirchenbau entstand 1719 bis 1723 in Waltershausen mit der Residenz- und Stadtkirche „Zur Gotteshilfe“. Er gilt bis heute als bedeutendster protestantischer Zentralbau in Thüringen überhaupt. In Grundrissausbildung und Bauausführung gilt das Gotteshaus zudem als Vorläufer der 1726 bis 1738 von George Bähr in Dresden errichteten Frauenkirche. Einzig die untere Hälfte des Kirchturms von 1458 erinnert heute noch an den mittelalterlichen Vorgängerbau der Marienkirche, die zu Gunsten des größeren und lichteren barocken Neubaues abgetragen wurde.
Die Waltershäuser Kirche erfüllte eine Doppelfunktion und diente neben der Tenneberger Schlosskapelle als Stadt- und Residenzkirche. Schließlich diente der über der Stadt gelegene Tenneberg lange Zeit als Jagdschloss und später als Witwensitz der Gothaer Herzöge.
Der rund 1200 Mensch Platz bietende Innenraum des Gotteshauses ist reich gestaltet. Die Besonderheit des Innenraumes bildet wohl ohne Zweifel die ab 1725 von Heinrich Gottfried Trost (um 1680-1759) geschaffene Orgel, die als die wohl „bedeutendste und größte Orgel aus der Bachzeit in Thüringen“ gilt.
Heute gibt es neben vielen Konzerten auch Veranstaltungen wie die „Waltershäuser Kirchnennacht“ oder die „Waltershäuser Orgeltage“ .
Kirche Waltershausen-Ibenhain 
Die frühere Marienkapelle von Ibenhain war früher eine bekannte Wallfahrtskapelle. Die heutige Kirche stammt aus dem 1802, als man die Kirche nach Osten verlängerte und das charakteristische Mansarddach errichtete. Dadurch entstand jener Innenraum, der durch seine umlaufende Empore und das Spiegelgewölbe bis heute besticht. Die Kirche wurde in den 90er Jahren restauriert und dient heute in den Sommermonaten zu regelmäßigen Wochenschluß-andachten.
Kirche Schnepfenthal-Rödichen
Eine erste 1648 entstandene Kirche wurde 1699 abgebrochen. 1823 entstand der heutige, verkleidete einschiffige Fachwerkbau mit einer schlichten Innenausstattung . War die Kirchgemeinde zunächst nach Friedrichroda eingepfarrt, so erhielt sie im Jahre 1721 ihren ersten eigenen Pfarrer. Heute ist Schnepfenthal-Rödichen Teil des Kirchspiels Waltershausen.

St. Maria-Magdalena, Langenhain
Die Urkirche, die auf das 11. Jahrhundert zurückgeht, war früher der Anlaufpunkt für Waltershausen, Tabarz und Friedrichroda. Die Fresken in der Urkirche gehören zu den wertvollsten im Gothaer Land. Das jetzige barocke Langhaus entstand in den Jahren 1763-1766. 1768 erhielt die Kirche eine wertvolle Orgel des Orgelbauers Hoffmann. Durch starken Schwammbefall seit Anfang der 1970er Jahre wurde schon 1987 der Abriß der Kirche beschlossen. Aber durch tatkräftigen Einsatz der Bürger konnte die Kirche gerettet und 2006 wieder eingeweiht werden.